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23.01.2012, 08:42 Uhr | NWZ Online vom 23.01.2012, Mit freudlicher Genehmigung
Dank gilt allen Ehrenamtlichen in der Gemeinde
Neujahrsempfang CDU-Vorsitzender Peter Kellermann-Schmidt: Für Gesellschaft unverzichtbar
Bad Zwischenahn/LR - „Wir brauchen alle ehrenamtlich Tätigen, unabhängig davon, ob sie sich in Vereinen engagieren oder sich ohne feste Bindungen zu Einrichtungen sich einbringen.“ Mit einem klaren Bekenntnis zum Ehrenamt als eine tragende Säule der Gesellschaft bedankte sich Peter Kellermann-Schmidt bei allen „ehrenamtlichen tätigen Menschen in unserer Gemeinde“. Beim traditionellen Neujahrsempfang der CDU im Charlottenhof konnte der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Bad Zwischenahn neben zahlreichen Vertreter von Vereinen und Institutionen auch Staatssekretär Thomas Kossendey begrüßen.
Volles Haus im Charlottenhof: Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der CDU stand das Ehrenamt. BILD: CDU
„In den Vereinen finden Menschen aller Altersgruppen, unabhängig von Herkunft und Religion Ansprechpartner und soziale Kontakte“, so Kellermann-Schmidt weiter. „Als Dank reicht häufig ein kleines Lächeln als Zeichen der Anerkennung. Mühen und Ärgernisse sind verflogen und es geht mit frischen Kräften weiter.“

„Tue Gutes und sprich darüber, das ist nicht die Welt der ehrenamtlich Tätigen.“ Ehrenamtliche Tätigkeit und Engagement geschehe in der Regel still und im Hintergrund. Nur selten erfahre diese „für unsere Gesellschaft so bedeutende und unverzichtbare Tätigkeit“ die notwendige Beachtung und Aufmerksamkeit. „Vereine, Feuerwehr, caritative Einrichtungen, Besucherdienste und vieles mehr sind ohne unsere ehrenamtlichen Mitbürger nicht vorstellbar. Sie sind der Garant für ein gutes Miteinander“.Aber auch der aktuellen Politik wandte sich der CDU-Vorsitzende zu. In der Diskussion um die Nachnutzung des Bundeswehrgeländes erinnerte er an die bestehende Wertabschöpfungsklausel der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Für einen Kauf verfüge die Gemeinde nicht über die erforderlichen Haushaltsmittel. Ziel sei es, die Schulden bis 2015 um vier Millionen Euro auf 26,5 Millionen Euro zu senken. „Das ist immer noch zu viel.“

Gastredner war in diesem Jahr der stellvertretende Vorsitzende des Niedersächsischen Turnerbundes, Lutz Alefsen. An die Politik gerichtet, verwies er in seinem Beitrag auf die Bedeutung des Breiten-, Gesundheits- und Seniorensports. Zum Schluss verwies Alefsen auf wissenschaftliche Untersuchungen, die besagen würden, dass das Engagement für andere Glücksgefühle im Gehirn erzeugt. „Und bekanntlich leben glückliche Menschen nicht nur zufriedener sondern auch länger.“